Am Mittwoch (11. März 2026) fand die von der Nachhaltigkeits-AG unserer Schule organisierte und für interessierte Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I offene Exkursion zum Projekt „Starkregenereignisse in Zeiten des Klimawandels“ im Alfried-Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum statt. Ziel der Veranstaltung war es, sich mit Fragen nachhaltiger Stadtentwicklung und den Herausforderungen des Klimawandels auseinanderzusetzen.

Zu Beginn der Veranstaltung erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Einführung in das Thema Stadtplanung im Kontext des Klimawandels. Dabei wurde durch Kartierungen in der Bochumer Innenstadt deutlich, dass Städte zunehmend vor Herausforderungen wie Starkregen, Überschwemmungen oder steigenden Temperaturen stehen. Anschließend arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen mithilfe von wissenschaftlichen Methoden Potenziale zur Resilienzsteigerung in Bezug auf Starkregenereignisse aus. Dabei kamen insbesondere Modell- und Bodenprobenuntersuchungen zum Einsatz.

Abschließend übernahmen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Rollen aus dem Bereich der Stadtplanung. Ziel war es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, wie Städte besser auf klimabedingte Risiken vorbereitet werden können. Durch das Rollenspiel wurde anschaulich, wie komplex Entscheidungsprozesse in der Stadtplanung sind und Zielkonflikte zwischen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekten vereinbart werden müssen. Die Schülerinnen und Schüler diskutierten mögliche Maßnahmen, etwa mehr Grünflächen, bessere Entwässerungssysteme oder eine angepasste Bebauung.

Neben der inhaltlichen Arbeit bot der Ausflug auch Gelegenheit, den Universitätscampus kennenzulernen. Ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa rundete den Besuch ab und sorgte für eine entspannte Atmosphäre, in der sich die Teilnehmenden weiter austauschen konnten.

Insgesamt war die Exkursion für die Schülerinnen und Schüler eine spannende Erfahrung. Sie erhielten nicht nur neue Einblicke in das Thema nachhaltige Stadtentwicklung, sondern konnten auch erleben, wie wissenschaftliches Arbeiten an einer Universität aussieht. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig Zusammenarbeit und unterschiedliche Perspektiven sind, um Lösungen für zukünftige Herausforderungen zu finden.

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