Partnerschaftsjubiläum, Tag 6

(Berühren für Vorschau)

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler des Mallinckrodt-Gymnasiums sind zurzeit in Schottland, um das 30-jährige Partnerschaftsjubiläum zwischen der Wellington School in Ayr und dem Mallinckrodt-Gymnasium zu feiern. 

Von Lukas Kesper und Constantin Rothenberg

Montag, 9. März 2020: Der Morgen begann mit einer für uns ungewöhnlichen und beeindruckend feierlichen Veranstaltung, der Morning Assembly in der Multifunktionshalle der Schule. Man stelle sich folgendes Szenario vor: Alle Klassen der Schule ziehen nacheinander in Reih und Glied schweigend in die Sporthalle ein, während die Lehrer am Rand alles überblicken und der Schulleiter im Talar die Schulgemeinschaft begrüßt und alle so ruhig sind, dass man eine Stecknadel fallen hören könnte. So in etwa läuft das Ganze ab. Zu Beginn sangen wir ein Kirchenlied, dessen Melodie uns allen äußerst bekannt vorkam, es war die der deutschen Nationalhymne, gesungen mit einem christlichen Text. In ihren Ansprachen betonten die beiden Schulleiter, Mr. Johnson und Herr Weishaupt, die Bedeutung der langjährigen Partnerschaft für Generationen von Schülern beider Schulen und die während der Austauschbegegnungen geschlossenen Freundschaften und dankten dem Chor und den Orchestern für das beeindruckende Konzert am Vorabend.

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Bei einem Besuch in Ayr darf natürlich auch die Beschäftigung mit dem schottischen Nationaldichter Robert Burns (1759-1796) nicht fehlen, und so statteten wir dem Robert Burns Birthplace Museum im Nachbarort Alloway einen Besuch ab und lernten in unterschiedlichen Workshops viel über seine Zeit, sein Leben und sein Werk. Eines seiner bekanntesten Werke ist das Gedicht über Tam o` Shanter, der nach einem durchzechten Abend Visionen von einer verwunschenen Kirche hatte, in der Hexen tanzten und der Teufel Dudelsack spielte, und der auf dem Ritt über eine Brücke über den Fluss Doon, der Brig o`Doon, von Hexen verfolgt wurde, die seinem Pferd den Schwanz abrissen, Tam aber auf diese Weise entkommen konnte. Alle diese Stationen konnte man vor Ort in natura bestaunen. In einem anderen Workshop konnten wir selbst ausprobieren, wie man zu der damaligen Zeit Butter herstellte.

Zur Schule zurück, wurden wir in Kleingruppen durch die unterschiedlichen Bereiche der Primary und Secondary School geführt. Im Gegensatz zu unserer Schule gibt es an der Wellington School keine Klassen- sondern Lehrerräume, die je nach Fach thematisch ansprechend eingerichtet und gestaltet sind. Nach Schulschluss gingen wir dann zum gemütlichen Teil über. Beim Bowling und gemeinsamen Essen von Deutschen und Schotten wurde viel gelacht und neue Freundschaften geknüpft, bevor es für einen Teil von uns wieder zurück ins Hostel nach Glasgow ging, während die anderen von den Gastfamilien abgeholt wurden.

 

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