iPad-Konzept

Seit dem Schuljahr 2021/22 besucht jede Schülerin und jeder Schüler des Jahrgangs EF den Unterricht mit einem eigenen Tablet, genauer mit einem iPad mit Wifi.

Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen mit dem iPad-Einsatz hat sich die Schulkonferenz des Mallinckrodt-Gymnasiums einstimmig dafür ausgesprochen, die Ausstattung mit elternfinanzierten Schüler-iPads seit dem Schuljahr 2023/24 auch schon ab der Jahrgangsstufe 9 zu empfehlen.

Häufige Fragen und Antworten:

Für den Einsatz in der Schule wird ein Gerät benötigt, das leicht, mobil und sofort einsatzbereit ist. Daher sind Notebooks oder PCs für unser Vorhaben ungeeignet. Der Bildschirm sollte so groß sein, dass eine DIN A4 Seite noch gut lesbar ist. Dies und weitere Gründe sprechen gegen den Einsatz von Smartphones im Unterricht: So ist es naheliegend, die Schülerinnen und Schüler mit Tablets als digitalem Lernbegleiter auszustatten. Im Schuljahr 2018/19 hat unser Schulträger das Mallinckrodt mit einer digitalen Infrastruktur ausgestattet, in die die Tablets der Schülerinnen und Schüler eingebunden werden müssen. Die Infrastruktur umfasst u.a. ein Gerätemanagementsystem (MDM), WLAN und Präsentationstechnik in allen Unterrichtsräumen. Die Einbindung der Schüler-Tablets in diese Infrastruktur ist nur mit dem iPad möglich. Somit ist die Wahl des iPad eine Vorgabe unseres Schulträgers. Im Rahmen der Digitalisierung von Schulen ist zu beobachten, dass – bis auf sehr wenige Ausnahmen – an fast allen Schulen iPads als Schüler-Tablets genutzt werden. Dies liegt einerseits an der guten Qualität der Geräte, andererseits an der Kompatibilität mit der oben beschriebenen schulischen Infrastruktur.

Erfahrungen anderer Schulen zeigen auch, dass alle Schülerinnen und Schüler in der Klasse bzw. dem Jahrgang annähernd gleiche Geräte haben sollten. Andernfalls gibt es leicht Kompatibilitätsprobleme bei der Software, die den Unterrichtsfluss deutlich behindern. Verhindert werden sollten ebenfalls unangenehme und schädliche Nebeneffekte wie soziale Stigmatisierungen, die durch sehr unterschiedliche Preisklassen oder Images der Geräte entstehen könnten. Einheitliche Geräte bieten zudem die Möglichkeit einer zentralen Administration, wodurch das schulische Gerätemanagement in vertretbarem Rahmen bleibt. Man ist so in der Lage, die Geräte zu konfigurieren, ohne sie dazu in die Hand nehmen zu müssen. Durch eine Vorkonfiguration können sich die Geräte beim ersten Einschalten mit dem voreingestellten WLAN verbinden und sich die zugeordneten Profile und Apps vom MDM-System (Mobile Device Management) herunterladen. Ferner gibt es ein Programm, um Volumenlizenzen (VPP) zu verwenden. Damit können zentral Lizenzen gekauft und auf die Geräte verteilt werden. Werden die Lizenzen nicht mehr auf einem Gerät benötigt, können sie auf einem anderen Gerät installiert werden. Da Geräte und Benutzer auf den Geräten mit einer MDM-Lösung verwaltet werden, braucht der einzelne Schüler bzw. die einzelne Schülerin keine eigene Apple-ID. Wenn Sie selber Apps für den privaten Gebrauch aufspielen wollen, brauchen Sie eine eigene Apple-ID. Es ist möglich, sich auf dem iPad mit einer privaten Apple-ID anzumelden.

Grundsätzlich sollen die iPads möglichst über die Firma Converge bestellt werden. Dabei handelt es sich um den Dienstleister, mit dem das Erzbistum Paderborn – und somit auch unsere Schule – seit mehreren Jahren erfolgreich zusammenarbeitet. Die Firma Converge hat sich im Jahr 2025 umbenannt; vorher hieß das Unternehmen „Gesellschaft für digitale Bildung“, GfdB.

Alternativ können Sie ein bereits vorhandenes iPad nutzen oder eines auf anderem Wege beschaffen. Converge administriert bei allen Schüler-iPads die externe Verwaltung und löst eventuell auftretende Softwareprobleme im laufenden Betrieb sehr komfortabel aus der Ferne.

Sollten Sie bereits ein eigenes iPad („Bestandsgerät“) haben, das nicht älter als ca. 1–2 Jahre ist, über einen ausreichend großen Speicherplatz (Empfehlung: mindestens 64 GB) sowie über einen digitalen Eingabestift (z. B. Apple Pencil) und Kopfhörer (ggf. mit Adapter) verfügt, besteht alternativ auch die Möglichkeit, dieses Gerät in die externe Verwaltung einzubinden.

Um ein vorhandenes iPad nutzen zu können, muss es seitens der Schule in die bestehende MDM-Lösung eingebunden werden. Die Schule bietet dies kostenlos an.

Für die jährliche Ausstattung des 9. Jahrgangs gibt es festgelegte Termine. Falls im Laufe des Schuljahres ein defektes iPad ersetzt wird oder falls neue Schülerinnen und Schüler hinzukommen, bietet die Schule zeitnah einen individuellen Termin zur Einbindung des neuen Geräts an.

Vor der MDM-Einbindung muss das iPad dafür angemeldet und vorbereitet werden. Die Vorbereitung beinhaltet zwingend ein Zurücksetzen des Gerätes und Löschen aller Inhalte und Einstellungen; zuvor sollte also eine manuelle Datensicherung ohne vollständiges Geräte-Backup an einem externen Ort (z. B. iCloud oder andere Cloud, Stick, externe Festplatte, …) erfolgen, da das Aufspielen eines Backups im Anschluss an die Registrierung diese Rückgängig machen würde.

Bitte beachten Sie, dass sämtliche Modelle vom Typ Wi-Fi + Cellular am Mallinckrodt-Gymnaisum nicht zugelassen sind.

An unserer Schule ist ein iPad Wi-Fi mit digitalem Eingabestift (empfohlen: Apple Pencil) vorgesehen. Das iPad gibt es mit kleinem oder großem Speicher. Alle angebotenen Speicherkapazitäten sind für die schulische Nutzung ausreichend. Als Zubehör werden eine Hülle und Kopfhörer (ggf. Adapter) gebraucht.

Ob eine Versicherung erforderlich ist, muss jede Familie selbst entscheiden. Häufig ist die Versicherungsgebühr hoch und die Versicherung bezieht sich nur auf das iPad und nicht auf das Zubehör.

Das iPad kann im Rahmen einer Sammelbestellung bei der Firma Converge gekauft werden. Converge bietet beim Kauf verschiedene Versicherungen an. Die iPads sind dann bei Lieferung schon im MDM der Schule.

Das iPad kann aber auch bei einem beliebigen Händler gekauft werden. Bei dem privat angeschafften iPad muss es sich um ein iPad handeln, das nicht älter als ca. 1–2 Jahre ist über einen ausreichend großen Speicherplatz (Empfehlung: mindestens 64 GB) sowie über einen digitalen Eingabestift (z. B. Apple Pencil) und Kopfhörer (ggf. mit Adapter) verfügt. Bitte beachten Sie, dass sämtliche Modelle vom Typ Wi-Fi + Cellular am Mallinckrodt-Gymnasium nicht zugelassen sind. Das privat angeschaffte iPad muss noch ins MDM der Schule eingebunden werden. Bitte beachten Sie die Termine zur Einbindung der privat angeschafften Geräte.

Vom Erzbistum Paderborn gibt es einen Fonds zur Unterstützung für Familien, bei denen es zu finanziellen Engpässen bei der Beschaffung der Geräte kommt. Über diesen Fonds und über weitere Fördermittel werden Leihgeräte inkl. Hülle und Apple Pencil angeschafft und an die Schülerinnen und Schüler ausgegeben. Wenden Sie sich dazu bitte an den Schulseelsorger und stellvertretenden Schulleiter, Herrn Ebert (Mail »). Selbstverständlich wird dies vertraulich behandelt.

Die iPads, die bei Converge bestellt wurden, werden automatisch ins MDM eingebunden.

Die iPads, die nicht bei Converge bestellt wurden, werden von IT-Fachkräften des Schulträgers bei uns in der Schule ins MDM eingebunden. Beim „regulären“ Bestellvorgang einer ganzen Jahrgangsstufe werden diese privat beschafften Geräte einen Tag vor der Registrierung von den Klassenleitungen eingesammelt, im Sekretariat gelagert und nach Abschluss der Registrierung wieder an die Klassen ausgegeben. In der Regel geschieht das noch am gleichen Tag.

Bei der nachträglichen Registrierung einzelner iPads, z. B. nach einem Gerätetausch oder beim Schulwechsel, wird individuell ein Termin dafür ausgemacht.

Bei der Registrierung werden alle Daten des iPads unwiderruflich gelöscht. Beachte deshalb bitte unbedingt die folgenden Hinweise!

  • Wenn nach der Registrierung ein Backup aufgespielt wird, wird die Registrierung wieder gelöscht und muss erneut durchgeführt werden. Das liegt an den MDM-Profilen, die durch das Backup gelöscht würden.
  • Bereits auf dem Gerät gespeicherte Inhalte müssen also auf einem externen Datenträger gesichert werden (z. B. USB-Stick, externe Festplatte, Cloud, Computer, anderes iPad, …). Nach der Registrierung können diese Inhalte manuell wieder auf das iPad übertragen werden.
  • Entscheidend ist, dass die Datensicherung NICHT über ein iCloud-/iTunes-/Finder-Backup erfolgt.
  • (In iCloud Drive oder anderen Cloud-Diensten gespeicherte Dateien sind davon nicht betroffen. Es ist also z. B. möglich, wichtige Daten in der iCloud zu speichern, das iPad danach aus der iCloud abzumelden und nach der Registrierung wieder anzumelden, solange kein vollständiges Geräte-Backup vom Zeitpunkt vor der Registrierung aufgespielt wird.)
  • Ebenso darf das registrierte Gerät innerhalb von 30 Tagen nicht zurückgesetzt bzw. gelöscht werden, weil auch dadurch die Registrierung gelöscht wird.

Damit die Registrierung erfolgen kann, sind zwingend die folgenden Vorbereitungen zu treffen!

  • Eventuell auf dem Gerät gespeicherte Daten wurden ohne vollständiges Geräte-Backup gesichert (s. o.).
  • Die Aktivierungssperre (iPad-Suche/Wo ist?) der iCloud muss deaktiviert werden.
  • Das iPad muss aus der iCloud abgemeldet werden.
  • Das iPad muss auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden.
  • Auf die Hülle oder die Rückseite des iPads wird ein Zettel geklebt, der gut lesbar mit Name, Vorname und Klasse beschriftet ist.
  • Bitte das iPad nicht im Originalkarton und ohne Tasche abgeben. Ideal ist eine Hülle, die am iPad verbleibt und aufgeklappt werden kann.

Die Schule stellt es den Eltern der Schülerinnen und Schüler frei, ob eine Versicherung abgeschlossen wird oder nicht. Beim Kauf des iPads bei Converge werden Ihnen verschiedene Versicherungen angeboten. Im Schadensfall stellt die Schule den Schülerinnen und Schüler in der Regel für die Dauer der Reparatur ein Ersatzgerät zur Verfügung.

Der Bestellprozess beginnt im Frühling (meist kurz vor oder direkt nach den Osterferien) mit einem Informationsabend im Forum der Schule. Bei dieser Veranstaltung, bei der auch ein Vertreter des Schulträgers und der Firma Converge anwesend sind, wird das Konzept zum Einsatz der iPads im Detail vorgestellt werden. Zudem gibt konkrete Hinweise zur externen Betreuung und Verwaltung der Geräte sowie zum Bestellprozess. Schulträger, Schule und Converge werden sich bemühen, alle bis dahin auftretenden Fragen zu beantworten.

Im Anschluss an den Informationsabend gibt es alle notwendigen Informationen zur Beschaffung der Geräte schriftlich über die Klassenleitungen.

Die Auslieferung der bei Converge bestellten iPads erfolgt an die Schule. Dies geschieht noch vor den Sommerferien. Ungefähr zeitgleich werden die Bestandsgeräte bzw. iPads, die nicht bei Converge gekauft wurden, ins MDM eingebunden.

Der Einsatz der Geräte im Unterricht beginnt mit einem Methodentag. Dieser findet ca. eine Woche nach der Auslieferung der Geräte statt. Vorher muss das iPad zuhause eingerichtet werden. Alle dafür notwendigen Informationen erhalten die Lernenden gemeinsam mit dem iPad.

Alle Informationen zu den angebotenen iPad-Modellen, Zubehör, Versicherungen und Preisen gibt es beim Informationsabend bzw. schriftlich im Anschluss. Diese Dinge ändern sich jedes Jahr und müssen immer wieder individuell von Converge zusammengestellt werden – in Absprache. Grundsätzlich werden nahezu alle im freien Handel verfügbaren Modelle angeboten. Ausgeschlossen sind Modelle Wifi + Cellular.

Von den Schülerinnen und Schülern erwartet die Schule zunächst einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Geräten. Sollte es dennoch zu einem Diebstahl kommen, kann das Gerät umgehend gesperrt oder gelöscht werden. Da die Geräte zentral in einem MDM verwaltet werden, sind sie für einen Dieb wertlos.

Der Einsatz dieses Unterrichtsmittels ist nur sinnvoll, wenn – wie beim jetzigen Taschenrechner – alle Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe darüber verfügen. Nach dem entsprechenden Beschluss der Schulkonferenz wird das iPad ein reguläres schulisches Lern- und Arbeitsgerät ab der Klasse 9. Die Anschaffung ist somit verpflichtend. So haben alle Schülerinnen und Schüler die Voraussetzungen, die sie später in der Ausbildung und im Studium benötigen.

Die iPads erhalten zwingend eine Hülle. Diese ist in einer der Kaufvarianten enthalten oder wird privat angeschafft. Eine Schutz- bzw. Schreibfolie für das Display kann später eine gute Ergänzung sein.

Die Schulbuchverlage veröffentlichen sukzessive ihre Bücher auch als digitale Version. Somit wird sich mittelfristig die Zahl der mitzubringenden Bücher wahrscheinlich vermindern. In welchem Umfang dies möglich und sinnvoll ist, wird die Erfahrung zeigen. Es ist davon auszugehen, dass die digitalen Schulbücher in den nächsten Jahren zahlreicher als auch qualitativ besser werden.

Dabei ist aktuell aber festzustellen, dass die digitalen Bücher sich deutlich schneller verteuern als die analogen Exemplare, was Auswirkungen auf unseren Schulbuchetat haben kann. Dieser wird vom Land NRW in einem festen finanziellen Rahmen vorgegeben. Als Schule streben wir keine Regelung an, die über die Besonderheiten der einzelnen Fächer und ihrer spezifischen Lernsituation einfach hinwegsieht. Was in Englisch gut ist und den Schülerinnen und Schülern beim Lernen hilft, muss nicht auch für Mathematik oder Religion gelten. So sollen die einzelnen Fachschaften hier selbst entscheiden dürfen, in welcher Form und in welchem Umfang die Arbeit mit digitalen Schulbüchern sinnvoll ist. Die Verantwortlichen in der Schulbuchverwaltung müssen zudem den finanziellen Rahmen im Blick behalten.

Die Besonderheit unserer Schule, die Lehrbücher für die Fremdsprachen in vollem Umfang zu übereignen, wäre bei der Entscheidung für digitale Bücher nicht mehr umsetzbar, da digitale Lizenzen nach zumeist 12 Monaten verfallen.

Den Umfang des iPad-Einsatzes bestimmt die jeweilige Lehrkraft – in Absprache mit ihrer Fachschaft – nach pädagogischen sowie fachlichen Gesichtspunkten. In allen Fächern gibt es vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, aber die konkrete Ausgestaltung kann durchaus in jedem Fach anders aussehen.

Zur anzustrebenden Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler gehört auch die Urteilsbildung darüber, wann die Arbeit mit dem iPads für den individuellen Lernprozess gewinnbringend ist und wann nicht.

Das handschriftliche Schreiben wird – soweit absehbar – sicher die vorherrschende Schreibform bleiben. Im Normalfall wird bei am Mallinckrodt-Gymnasium im Unterricht per Hand geschrieben. Wie im „wirklichen Leben“ werden sich aber auch das maschinen- und das handschriftliche Schreiben ergänzen – übrigens auch nach individuellen Präferenzen. In den fremdsprachlichen Fächern sieht eine häufig gestellte Schreibaufgabe so aus, dass die Schülerinnen und Schüler eine E-Mail oder einen Blog-Eintrag verfassen müssen. Hier wäre der Einsatz und das Arbeiten mit dem Tablet authentisch und wünschenswert. Andere Aufgabenformate, wie das Schreiben eines Briefes oder einer Postkarte, werden dagegen authentischer auch im Unterricht per Hand geschrieben. Mit der Touch-Funktion der iPads werden sicher viele handschriftliche Einträge mit dem Stift auf dem iPad gemacht.

Die Arbeit mit dem iPad dient zunächst der Vorbereitung von Klassenarbeiten und Klausuren, die weiterhin auf Papier geschrieben werden. Das iPad kann aber als Hilfsmittel (z. B. Taschenrechner, Wörterbuch) verwendet werden. In den Oberstufenklausuren wird im Fach Mathematik die App TI-Nspire CAS verwendet. Dafür wird das iPad in einen entsprechenden Prüfungsmodus versetzt.

Die digitale Kommunikation läuft über das Schulportal. Unterrichtende und Lernende sind hierüber per Mail oder Quickmessage erreichbar, Unterrichtsmaterial kann hier von den Lernenden heruntergeladen werden, Hausaufgaben und Präsentationen werden in entsprechende Ordner hochgeladen. Aufgaben und Termine können ebenfalls über das Schulportal koordiniert werden.

Es ist in erster Linie ein Arbeitsgerät für die Schule, das morgens ausreichend geladen mitzubringen ist. Darüber hinaus kann es privat genutzt werden, solange der schulische Einsatz nicht beeinträchtigt wird (z. B. freier Speicherplatz). Grundsätzlich gehört das Gerät Ihnen und nicht der Schule. Über den Einsatz in der Schule bestimmt die Schule bzw. die jeweilige Fachlehrkraft, über den privaten Einsatz nicht.

Bei der großen Anzahl von Geräten kann dies nur über eine professionelle Managementlösung erfolgen (Mobile Device Management, MDM). Schon vor Auslieferung der Geräte an die Lernenden werden die Geräte bei der MDM-Lösung registriert und so bei Ausgabe mit Software und notwendigen Lizenzen ausgestattet. Dadurch wird die zukünftige Verwaltung und Versorgung der iPads mit Updates und Software möglich und die Verwendung von Steuerungssoftware im Unterricht und in Prüfungssituationen gelingt. Die Geräte holen sich dann automatisch bei Verbindung mit dem Internet Software und Einstellungen, die für das jeweilige Gerät vorgesehen sind.

Über Profile können die Geräte jahrgangsweise so eingestellt werden, wie es am sinnvollsten ist. Durch die Verwendung einer eigenen privaten Apple-ID ist es zusätzlich möglich, selbstständig Apps auf dem Gerät zu installieren. In welchem Maße dies geschieht, liegt damit in der Hand der Eltern.

Bevor die iPads zum ersten Mal im Unterricht zum Einsatz kommen, findet in den Klassen ein Methodentag zur Einführung der Geräte statt. Dort geht es u. a. darum, die Grundlagen der digitalen Heftführung zu lernen und sich eine entsprechende Ordnerstruktur anzulegen und diese zu pflegen. Die Einrichtung eines Workflows, der zu einem möglichst ablenkungsfreien und fokussierten Lernens führt, steht ebenso auf dem Programm wie die Auswirkungen der Nutzung von KI beim Lernen auf das Gehirn. Das gemeinsame Besprechen von Lösungsansätzen bei Problemen mit dem Gerät sowie die im iPad-Kodex festgehaltenen verbindlichen Regeln runden den Tag ab.

Erst nach dem Methodentag dürfen die iPads in die Schule mitgebracht werden.

Die Lehrkraft kann die zu benutzenden Programme temporär einschränken, das Internet freigeben oder sperren und selbstverständlich den Unterricht auch ganz ohne Tablet erteilen. Durch die schulische Steuerungssoftware können Lehrkräfte also die Nutzung des Tablets auf bestimmte Anwendungen beschränken und Bildschirminhalte der Lernenden einsehen. (Dies gilt natürlich nur für den Gebrauch im WLAN der Schule!) Zudem wird über eine White-List in einem MDM-Profil festgelegt, welche Apps während der Unterrichtszeit zur Verfügung stehen – und welche nicht. Dadurch, dass die Geräte flach sind und im Gegensatz zu Notebooks kein hochstehendes Display haben, kann auch leichter eingesehen werden, ob jemand sein Tablet aktiv hat. Liegen sie auf dem Tisch mit Klappe auf dem Display, ist schnell zu sehen, dass kein Gerät in Aktion ist.

Beim im Rahmen des Methodentages besprechen alle Schülerinnen und Schülern mit den Klassenleitungen ausführlich den iPad-Kodex, in dem verbindliche Regeln beim Umgang mit dem iPad festgehalten sind. Der iPad-Kodex wird anschließend von allen Lernenden unterschrieben.

Hier ist der Inhalt im Wortlaut:

Mein Tablet ist ein Arbeitsgerät, kein Spielzeug!

  • Das bedeutet, dass mein iPad den Arbeitsprozess im Unterricht unterstützt, ihn aber nicht ersetzt. Es ist ein Werkzeugkasten, der Inhalte transportiert, aber nicht selbst der Inhalt ist. Ausnahme sind gezielte Übungseinheiten zur Bedienung und zum Umgang mit dem Gerät.
  • Das iPad unterstützt mich dabei, unterrichtliche Aufgaben zu bewältigen und zu bearbeiten. Dabei eröffnet es viele neue Möglichkeiten und vereinfacht auch vieles!
  • Ich muss mich also mit der Funktionsweise des iPads vertraut machen, um es sinnvoll einzusetzen und nutzen zu können. Das bedeutet, dass ich die für den Unterricht notwendigen Funktionen des Gerätes kenne.

Die Lehrkraft bestimmt den Einsatz des iPads!

  • Die Lehrkraft leitet den Unterricht und erteilt Zugänge, Berechtigungen und Arbeitsaufträge. Sie legt fest, in welchen Phasen das iPad auf welche Weise genutzt wird. Wenn es also Unterrichtsphasen ohne iPad-Nutzung gibt, halte ich mich daran.
  • Die Lehrkraft darf im Unterricht jederzeit mein iPad einsehen. Aus diesem Zweck liegt mein iPad im Unterricht flach auf dem Tisch, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
  • Ich kann jederzeit meine digitalen Mitschriften und Materialien nutzen und bin verpflichtet, sie auf Aufforderung der Lehrkraft als PDF-Datei (oder in einem anderen Format, das im Unterricht vereinbart wird) unmittelbar zur Verfügung zu stellen.
  • Ich halte mich an die Vorgaben zur digitalen Heftführung und die verbindliche Ordnerstruktur.
  • Ich frage die Lehrkraft um Erlaubnis, bevor ich Bild- oder Tonaufnahmen mache. Ein Foto, z. B. vom Tafelanschrieb, ersetzt keine Mitschrift. Ausnahmen können mit der Fachlehrkraft besprochen werden.
  • In der Schule ist die Nutzung des iPads grundsätzlich nur zu unterrichtlichen Zwecken gestattet.

Ich trage die Verantwortung für mein Tablet!

  • Das bedeutet, dass ich das iPad durch ein sicheres Passwort und ggf. Touch ID (Fingerabdruck) gegen unbefugten Zugriff schütze.
  • Ich stelle sicher, dass ich im Unterricht mit meinem Tablet arbeiten kann:
  • Das iPad gehört jeden Tag in meine Schultasche.
  • Es muss aufgeladen und betriebsbereit sein.
  • Auch das Zubehör, vor allem der Stift, muss vorhanden und betriebsbereit sein.
  • Ich kenne meine Passwörter (oder weiß, wie ich sie auf dem Tablet speichern und abrufen kann) und verrate sie auch niemand anderem!
  • Ich kennzeichne mein iPad und meinen Stift so, dass ich sie auch von außen jederzeit erkenne.
  • Ich gehe achtsam und sorgsam mit meinem Arbeitsgerät um. Ich bin auch vorsichtig, wenn sich das iPad in meiner Tasche befindet, stelle sie vorsichtig ab und lasse sie mit dem iPad nicht unbeaufsichtigt.
  • Ich achte – wie immer – auch das Eigentum meiner Mitschüler. Ich benutze fremde iPads nur nach Erlaubnis. Die iPads anderer behandle ich so pfleglich wie meins.

Der Einsatz des iPads im Unterricht erfordert vielfältige, fachbezogene Fortbildungen für Lehrkräfte. Bereits seit geraumer Zeit gibt es ein vielfältiges Fortbildungsangebot, sei es in Form von Pädagogischen Tagen oder Mikro-Fortbildungen für alle Unterrichtenden oder fachspezifische Fortbildungen oder Fachtagungen für einzelne Fächer.

Sollte es Probleme mit der Hardware (Gehäuse, Bildschirm, Akku, Stift, Zubehör, …) oder der Software (Apps, Betriebssystem, Abstürze, Apps, …) des iPads geben, soll bitte immer folgendermaßen vorgegangen werden:

  1. Versuche, das Problem selbst oder mit der Hilfe deiner Mitschüler oder der Fachlehrkraft in der aktuellen Unterrichtsstunde zu lösen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Problem bei anderen Lernenden (oder auch beim Dienst-iPad der Lehrkraft) schon einmal aufgetreten ist und gelöst wurde.
  2. In der Gruppe „iPad-Support für Lernende“ im Schulportal wird eine große Zahl Anleitungen und Hilfen in Form von Videos und Texten zur Verfügung gestellt. Suche dort nach Antworten auf deine Frage.
  3. Wenn du das Problem auf den oben genannten Wegen nicht lösen konntest, kann dir das Team des schulinternen iPad-Supports (geleitet von Herrn Koniusch) helfen. Dafür gibt es in der o. g. Schulportal-Gruppe ein Formular für iPad-Support, mit dem du eine Beschreibung des Problems und alle weiteren erforderlichen Daten absenden kannst. Falls dir das schulinterne iPad-Team nicht helfen kann, wird das Problem an den professionellen Dienstleister des Erzbistums Paderborn (Converge) weitergeleitet. In jedem Fall erhältst du über das Schulportal per Mail eine Rückmeldung.

Bei deinem elternfinanzierten Schüler-iPad handelt es sich um das Eigentum der Schülerinnen und Schüler bzw. um das ihrer Familien. Sie müssen sich also selbst um eine Reparatur kümmern, wenn das ganze Gerät, ein Teil davon oder Zubehör defekt bzw. beschädigt ist.

Die Firma Converge hat für Hardware-Schäden ein Service-Portal eingerichtet:

https://gfdb.smartsupport.de/service/device

Alternativ kannst du das iPad natürlich auch an anderen Stellen reparieren lassen, z. B. da, wo du es gekauft hast.

Wenn das iPad für eine Reparatur temporär nicht zur Verfügung steht, stellt die Schule für einen begrenzten Zeitraum ein Leihgerät zur Verfügung. In der Gruppe „iPad-Support für Lernende“ im Schulportal ist erläutert, wie das läuft.

Wenn du in eine Klasse oder Jahrgangsstufe wechselst, die bereits mit iPads ausgestattet worden ist, oder wenn du später im Schuljahr dazustößt, weil du z. B. einen Auslandsaufenthalt absolvierst oder von einer anderen Schule ans Mallinckrodt-Gymnasium wechselst, musst du entweder nachträglich ein neues iPad bei der Firma Converge bestellen oder ein bereits vorhandenes iPad nachträglich registrieren lassen.

Kontaktiere frühzeitig den iPad-Koordinator des Mallinckrodt-Gymnasiums, Herrn Koniusch (Mail »). Mit ihm kann das weitere Verfahren besprochen werden.

Ja. Das iPad wird zwar auch für die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts und zum Lernen zuhause benötigt, die Regeln zur Nutzung des Gerätes im privaten Umfeld legen Sie aber als Familie fest.

Durch die zentrale Verwaltung der Geräte kann diese Umstellung abgefedert werden. Auf Wunsch kann bei einer Gruppe von iPads das private Installieren von Apps durch ein entsprechendes Profil unterbunden werden. Ferner können auf Wunsch auch Listen mit erlaubten Apps, wie sie während der Unterrichtszeit aktiv sind, auch außerhalb des Unterrichts aktiv bleiben.

Auf den heimischen Routern (Geräte, die den Internetzugang ermöglichen, wie z. B. einer Fritzbox) kann eingestellt werden, welches Gerät in welchem Zeitraum Zugang zum Internet erhält. Ferner kann zusätzlich festgelegt werden, ob der Zugang durch einen Filter kontrolliert werden soll. Der Zugang kann sogar auf eine Liste von einzelnen Internetseiten begrenzt werden. Fast alle Apps auf dem Tablet können auch ganz ohne Internetzugang genutzt werden.

Darüber hinaus können Eltern über die private Apple ID im Rahmen der Familienfreigabe verschiedene Einstellungen auf den Geräten der Kinder vornehmen (wenn diese ebenfalls mit einer eigenen Apple ID auf ihrem iPad angemeldet sind) und z. B. auch für einzelne Apps oder Funktionen festlegen, in welchen Zeiträumen sie verfügbar oder gesperrt sind. Gut dargestellte Informationen dazu finden Sie auf den Internetseiten des offiziellen Apple Supports.

Die Schule bietet die idealen Rahmenbedingungen, um einen kritischen und kompetenten Umgang mit neuen Medien zu erlernen. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Angeboten suchen verschiedene Gruppen an unserer Schule (Steuergruppe, AG Digitalisierung, Kollegium, Fachgruppen, …) nach neuen Möglichkeiten für Lernende, Lehrkräfte und Eltern, um den eigenen Mediengebrauch kritisch zu hinterfragen.

Darüber hinaus werden – auch mit Blick auf den Medienkompetenzrahmen NRW – unsere Curricula in allen Fächern modifiziert und regelmäßig an die Herausforderungen des digitalen Lernens angepasst. Besonderes Augenmerk liegt derzeit auf dem Einsatz von KI, welcher eine Hilfe beim Arbeiten sein kann, der dem eigenständigen Lernen und den angestrebten Zielen aber auch im Wege stehen kann.

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von ihnen, wenn sie auf unsere Website zurückkehren, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für sie am interessantesten und nützlichsten sind.

Die vollständige Datenschutzerklärung des Mallinckrodt-Gymnasium finden Sie hier.