Nach insgesamt 40 Jahren am Mallinckrodt, davon 9 als Schülerin und 31 als Lehrerin, verabschiedet die Schulgemeinschaft Frau Karin Geck mit Ablauf des Schuljahres 2024/25 in ihren wohlverdienten Ruhestand. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst im Forum mit dem Kollegium, der Schülervertretung und zahlreichen ehemaligen Kolleginnen, Kollegen und Wegbegleitern, bei dem Schulseelsorger Herr Ebert seine Hoffnung ausdrückte, dass Frau Geck auch nach ihrer aktiven Zeit regelmäßig zurück an die Schule kommen möge, verlagerten sich die Feierlichkeiten in das Lehrerzimmer.
„Verdammt viele Tannen und ein bisschen ab“
Herr Weishaupt drückte zunächst ein großes Dankeschön aus und übergab Frau Geck verschiedene Geschenke. Seit 1972 war sie Schülerin am Mallinckrodt, hat 1981 ihr Abitur abgelegt und nach ihrem Studium führte sie der Weg zunächst an das Ursulinengymnasium in Attendorn. Die Sehnsucht nach Dortmund und der Großstadt war eber stets greifbar, sodass sie ab 1994 wieder an „ihrer“ Schule unterrichtete.

Nach 31 Jahren im Kollegium heißt die nächste Station für Frau Geck nun „Ruhestand“. Herr Weishaupt dankte ihr für ihren Einsatz für die Schule, unter anderem als Fachvorsitzende, in der Mädchenförderung für die Naturwissenschaften, Sammlungsbetreuung und vieles weitere mehr. „Bleib‘ uns als Kollegin und Freundin erhalten! Gottes Segen, alles Liebe und Gute“, verabschiedete er Frau Geck.

Die Feierlichkeiten im Lehrerzimmer hielten eine Überraschung bereit: Gesche Gerber, Schülerin des ersten Mathematik-LKs Frau Gecks aus dem Abiturjahrgang 1999, machte sich für die Verabschiedung aus Berlin auf den Weg nach Dortmund und hatte viele wertschätzende Kommentare der damaligen Schülerinnen und Schüler im Gepäck, die sie Frau Geck als Collage überreichte. „Timo“ führte aus, dass Frau Geck immer auf Augehöhe kommuniziert habe, „Ansgar“ lobte Frau Gecks zielgenaue Vorbereitungen auf Prüfungen und „Thomas“ erinnerte daran, dass sie immer für einen Spaß zu haben gewesen sei. Im Gedächtnis ist dem damaligen Leistungskurs Mathematik unter anderem die Einführung in die Integralrechnung mittels Akkubohrer.
Geck´scher Eigenbau in der Physiksammlung
Frau Bigalke und Herr Dr. Wirsig für die Fachschaften Mathematik und Physik hoben Frau Gecks Hilfsbereitschaft hervor: So habe sie ihre Kolleginnen und Kollegen stets mit Unterrichtsideen und Experimenten sowie den dazu gehörenden Aufbauten versorgt. Letztere habe sie oftmals selbst gebastelt und produziert, um die Sammlung in der Physik zu erweitern und vielfältige Unterrichtserfahrungen zu ermöglichen.

Mit „unerschütterlicher Ruhe“ habe sie die Lernenden durch die Untiefen der Mechanik, Quanten und Relativitätstheorie geführt. Dafür dankten sie und auch Herr Opitz für den Lehrerrat sehr herzlich.
Platz in den Herzen und in den Köpfen
Benedikt Kroker betonte für die Schülerschaft, dass Frau Geck sie immer begleitet habe, nicht nur auf der Orgel während der Gottesdienste, sondern auch fachlich und menschlich im Unterricht und darüber hinaus. „Man kann Mathe verstehen ohne in Hektik auszubrechen!“, fasste er zusammen. Mit ihrem Wirken habe Frau Geck einen Platz in den Herzen und in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler hinterlassen.

Abschließend berichtete Frau Geck selbst aus ihren 40 Jahren Mallinckrodt und hielt jede Menge Anekdoten und Kalauer aus ihrer Zeit als Schülerin und Lehrerin bereit. Insbesondere ihre ehemaligen Weggefährtinnen und Weggefährten lachten bei dem launigen Bericht oft lauthals auf. Sie fasste abschließend zusammen: „Ich bin wirklich gerne zur Schule gegangen!“
Die Schulgemeinschaft dankt Ihnen für Ihr Wirken, Frau Geck, und wünscht Ihnen nur das Beste für die Zeit, die nun vor Ihnen liegt!
Auch Frau Fikus, die das Kollegium seit Ende Mai dieses Schuljahres unterstützt und bereichert hat, verlässt die Schule schon wieder. Im Gegensatz zu Frau Geck liegt ihr Ruhestand noch in weiter Ferne, aber ihr beruflicher Weg führt sie an ein Gymnasium nach Bochum. Auch Frau Fikus wünscht die Schulgemeinschaft alles Liebe und Gute für den weiteren beruflichen und privaten Lebensweg. Die traditionelle „Mallinckrodt-Tasse“ mache sich auch in anderen Lehrerzimmern gut, so Herr Opitz, und soll an die kurze, aber intensive Zeit in Dortmund erinnern.






