Französischkurs strandet im heißen Paris

(Berühren für Vorschau)

In der Hitzewelle im Juni nach und durch Paris – vom Eiffelturm über Versailles und zurück. Die Kursfahrt des Französischkurses der Einführungsphase hielt nicht nur Sehenswürdigkeiten bereit, sondern sorgte – auch und vor allem hitzebedingt – für Erlebnisse, die bleiben:

von Charlotte und Mascha (EF)

Montag (22.06.26), früh um 6.45 Uhr: Wir, der Französischkurs der Einführungsphase trafen uns mit Frau Menz und Herrn Opitz in der Eingangshalle des Dortmunder Hauptbahnhofs. Voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg zum Gleis, um nach Paris zu fahren.
Um ungefähr 13.30 Uhr trafen wir endlich am Gare du Nord ein, von wo wir uns sofort mit der Pariser Métro auf den Weg zum Hostel machten. Später am Abend ging dann unsere Erkundung von Paris so richtig los. Doch schnell merkten wir: Die Hitze würde eine Challenge darstellen. Zum Glück hatte Frau Menz vorgesorgt und uns Fächer sowie Wassersprays besorgt, die sich mehrere Male als ziemlich nützlich erwiesen.

Angekommen am Trocadéro konnten wir DIE Sehenswürdigkeit von Paris bestaunen: La Tour Eiffel. Anschließend ging es weiter in Richtung des malerischen Viertels Montmartre. Als Gruppe besichtigten wir zunächst Sacré-Cœur und betrachteten die talentierten Künstler auf dem Place du Tertre.
Der Abend stand zur individuellen Planung; dennoch blieben die meisten in Montmartre und genossen die Stimmung während des Abendessens.

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück mit ausreichend Wasser zum Hôtel de Ville. Dort wartete eine nette Dame auf uns, die uns verschiedene Ecken von Paris zeigte, wie unter anderem Notre-Dame. Gleichzeitig erzählte sie uns viele spannende Dinge zu den einzelnen Orten und auch Herr Opitz zeigte sein Geschichtswissen.

Sacre Coeur, Montmartre und Eiffelturm: Paris und seine Sehenswürdigkeiten

Im Anschluss standen verschiedene Optionen zur Auswahl – immer jedoch mit den dringenden Hinweisen von Frau Menz und Hern Opitz Pausen einzulegenchen, um etwas zu essen und die heißesten Stunden von bis zu 40°C im Kühlen zu verbringen. Einige ließen sich im Park nieder und besuchten anschließend Orte wie die Galeries Lafayette und betrachteten die Pyramiden des Louvre. Andere besuchten zum Beispiel die Oper von Paris und die Kirche de la Madeleine.

Am Abend picknickten wir als Gruppe vor dem Eiffelturm und machten anschließend eine Fahrt über die Seine. Dieses Erlebnis gehört zu den Highlights der Fahrt. Natürlich wurde auch der glitzernde Eiffelturm bestaunt und eine Vielzahl an Fotos geschossen. Erschöpft von der vielen Sonne und den vielen Schritten fielen wir alle ins Bett.

Am dritten Tag machten wir uns früh auf den Weg zum Arc de Triomphe, den wir bestiegen, während Herr Opitz Side Facts zum Bauwerk und seiner Geschichte mit uns teilte. Daraufhin ging es für uns direkt zur Métrostation, um mit dem Zug zum Schloss Versailles zu fahren. Auch hier wurde uns die Geschichte im Rahmen einer Führung lebendig nähergebracht.

Der letzte Abend endete – nach unserer Rückkehr von Versailles – am Canal St. Martin.

Oder war es gar nicht der letzte Abend…?

Der Tag der Abreise war gekommen. Voller Wehmut und vielen großartigen Erinnerungen stellten wir uns auf die letzten Stunden in Paris ein. Gerade fertig mit dem Kofferpacken, erreichte uns die Nachricht, dass die eigentlich zu besuchende geplante Sainte-Chapelle wegen der Hitze geschlossen hatte. Verzweifelt suchten wir nach einer anderen Aktivität und uns erwartete die nächste schlechte Nachricht: In unserem eigentlichen Zug funktionierte die Klimaanlage nicht und wir mussten einen anderen Zug nehmen – dieser sollte aber erst kurz vor 19 Uhr abfahren. Deswegen hatten wir dann doch noch viel Freizeit in Paris, die wir gut nutzen konnten – le bonheur dans le malheur! Einige von uns waren shoppen, andere besichtigten die Sehenswürdigkeiten, die sie noch sehen wollten.

 

Der letzte Tag in Paris wurde also erfolgreich beendet und wir machten uns für die Heimreise bereit. Angekommen am Gare du Nord warteten wir an einem möglichst kühlen Ort und dachten zu dem Zeitpunkt noch, dass unser Zug pünktlich erscheinen würde. Gefühlte Stunden später saßen wir immer noch am gleichen Ort. Plötzlich die Nachricht: Der Zug ist da. Wir gingen möglichst schnell zum Zug und nachdem wir alle unsere Sitzplätze gefunden hatten, rollte der Zug mit Applaus endlich los in Richtung Köln…

Danke an Herrn Opitz, der immer motiviert und optimistisch war und für gute Stimmung sorgte. Danke an Frau Menz für die Organisation der Fahrt und ihr Verständnis. Die beiden waren eine große Unterstützung, um in der Großstadt zurechtzukommen.

Trotz der Probleme, die wir gemeistert haben:

Paris restera toujours dans nos cœurs et nous n’oublierons jamais les souvenirs que nous avons créés. À bientôt !

 

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