Domwallfahrt 2022

(Berühren für Vorschau)

Zum Thema „Quellen des Lebens und des Glaubens entdecken“ folgten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die Klassen 7 (am 22.06.22) und 8 (am 23.06.22) der Einladung zur Domwallfahrt nach Paderborn und holten damit die pandemiebedingt ausgefallene Wallfahrt der 6. Klasse nach. Insgesamt strömten an zwei Tagen 3.000 Lernende und Lehrende aus den vom Erzbistum Paderborn getragenen Schulen in die Bischofsstadt.

„Zu den Quellen“ entlang der Pader zum Dom

Die Achtklässler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern und sowie Schulseelsorger Tobias Ebert machten sich am Mittwoch bei herrlichem Sommerwetter auf den Weg und feierten mit Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB und an beiden Tagen mit Dompropst Monsignore Joachim Göbel im Dom einen Pilgergottesdienst. Am Donnerstag begrüßte Erzbischof Hans-Josef Becker die Jugendlichen der 7. Klassen mit ihren Lehrkräften und feierte mit 1.500 Teilnehmenden einen Wallfahrtsgottesdienst zum Thema „Quellen des Lebens und des Glaubens“. Die Wallfahrt begann am Heinz-Nixdorf-MuseumsForum, wo alle Schulen von Dompropst Monsignore Joachim Göbel freudig begrüßt wurden.

Vor dort zogen alle Pilgerinnen und Pilger auf einem gemeinsamen Pilgerweg los. Unter dem gemeinsamen Leitwort „Zu den Quellen“ führte der Weg an der Pader entlang, auch im wörtlichen Sinn, „zu den Quellen“. Nach der Station am Edith-Stein-Berufskolleg machte sich der Pilgerzug auf den Weg zum Dom. Dort angekommen, zogen alle Klassen durch das Paradiesportal feierlich in den Hohen Dom zu Paderborn ein. Die im Gottesdienst erfahrene Pilgergemeinschaft von Lernenden und Lehrenden der vom Erzbistum Paderborn getragenen Schulen zeigte sich für alle sichtbar auch bei der Entzündung der von den sechzehn Schulen angefertigten Kerzen auf dem Altar des Doms.

Kraftquellen des Lebens

Im Gottesdienst segnete Weihbischof Dominicus beziehungsweise Erzbischof Hans-Josef Becker das aus der Pader geschöpfte Wasser und besprengte anschließend die jungen Wallfahrenden mit dem Wasser. Im Hoch-Chor des Paderborner Domes standen Schülerinnen und Schüler mit den Schulfahnen und vermittelten so ein buntes Bild der Vielfalt. Als Andenken an die Domwallfahrt erhielten sie kleine Holzkreuze mit dem Bild des Pfaus als Zeichen für den Bistumspatron Liborius.


An beiden Wallfahrtstagen nannten Schülerinnen und Schüler „Kraftquellen“, unsere Achtklässler z.B. Haustiere, Sport, Musik, Natur, Smartphone, Freunde, Familie, Gebet und Gott. Dabei fragten sie auch nach den „Kraftquellen“ des jeweiligen (Erz-)Bischofs. Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB rief am Mittwoch die Gottesdienstmitfeiernden zum Mitwirken und Mitgestalten der Kirche auf. Er lud dazu ein, jeweils die eigenen Themen und Anliegen einzubringen und so die Kirche zu einer größeren Vielfalt zu führen. Erzbischof Becker erklärte, dass der Glaube und die Erfahrung, als Christ nicht allein zu sein, vielmehr in Jesus Christus einen Begleiter zu haben, ihm Kraftquelle seien. Ihm seien Zeiten des Gebets und der stillen Einkehr, aber auch des Nichts-Tuns sehr wichtig. „Auch die Domwallfahrt ist mir Kraftquelle“, sagte Erzbischof Becker. Ihm sei wichtig, Menschen im Glauben zu stärken, sie zu Christus zu führen, den Glauben mit Menschen zu feiern. Dompropst Monsignore Göbel erläuterte die Bedeutung der Domwallfahrt: „Der Hohe Dom zu Paderborn ist die Kirche des Bischofs von Paderborn, der Dom ist die Mutterkirche des Erzbistums.

Spiel- und Erlebnisprogramm am Nachmittag

Mit neuer „Kraft“ machte sich der Pilgerzug auf den Weg zurück zum Heinz-Nixdorf-MuseumForum. Dort fand am Nachmittag jeweils am Mittwoch und am Donnerstag bei bestem Wetter auf dem Freigelände des ein vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seinen Mitgliedsverbänden geplantes Spiel- und Erlebnis-Programm statt. Mit Getränken versorgt und warmen und kalten Snacks gestärkt konnten sich die Schülerinnen und Schüler bei Spiel und Spaß „austoben“. Das vielfältige Programm umfasste Gummihuhngolf, Kooperationsspiele, Hüpfburg, Menschenkicker, Kletterfels, Riesenrutsche, Riesendart bis hin zum Glücksrad. Zudem gab es im Museum die Gelegenheit, die Ausstellung in Deutschlands größtem Computer-Museum anzuschauen.

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